Der Klosteraufenthalt - Wie Tiefen tiefer werden und Höhen höher

Der Klosteraufenthalt - Wie Tiefen tiefer werden und Höhen höher

Es geht ins Kloster nach Kopan, hoch oben auf 1450 m liegt es nahe Kathmandu, groß ist es, mächtig. 350 Mönche und Nonnen leben dort, dazu sind bei einem Kurs gern 100-150 Touristen da. Wir werden von einem Gewitter begrüßt (und was für einem!). Später, bei unserem ersten Teaching wird Karin, „unsere“ Nonne sagen:

“War das nicht ein herrlich reinigendes Gewitter?“ Soviel Positivität öffnet gleich die Herzen.

Die Zimmer sind schön, einfach, groß genug, es fehlt an nichts. Ich Luxusziege hab ein Einzelzimmer gebucht.

Die erste Meditation beginnt, eine Achtsamkeits-Meditation. Mein Kopf fährt Karussell. Das Sitzen tut weh… innerlich jammere ich schon wieder. Himmel, es ist so schwer NICHTS zu denken und NICHTS zu tun.

Das Schweigen beginnt, es dauert jeweils bis zum nächsten Tag nach dem Mittag an. Ich habe eine sehr unruhige erste Nacht….ich fühle mich sehr allein. Ich würde so gern 1-2 WhatsApp verschicken, aber Handys sind nicht erlaubt. Später werde ich sehr froh darüber sein….

Es regnet die ganze Nacht. Der Wecker geht um 6:15h, die Morgen-Meditation startet 6:45h. Die Meditation klappt besser als am Vorabend, weil mein Kopf noch leer ist. Es ist wieder eine Achtsamkeits-Meditation. Wir konzentrieren uns auf den Atem.

Mein Blutdruck ist im Keller. Nein, besonders gut geht es mir nicht…immer noch Schweigen. Fehlt mir die Kommunikation?

Nach der Meditation und einem kleinen Frühstück liege ich fast eine Stunde auf meinem Bett und starre die Wand an. Ich lese nicht, ich höre keine Musik (ist auch nicht erlaubt), ich tue NICHTS. Ist das nicht auch schon Meditation?

Nach einer Weile schleichen sich Gedanken ein. „Ich möchte aufhören, mein Leben zu kontrollieren“ ist einer davon. Mehr darauf achten, was kommt, wer kommt, wer geht, was ist noch da, was war es immer….

Wie komme ich bloss darauf?

Die Teachings beginnen.

Nächste Woche Mittwoch kommt die Fortsetzung! Lest, wie ein 24-jähriges schwedisches Mädchen eine buddhistische Nonne wurde.

Es gibt sie nicht oft. Menschen, die inspirieren. Menschen, die bewegen. Aber wenn man jemanden findet, sollte man diese Kraft nutzen. Und das ist der Grund, warum ich Karin´s Geschichte mit euch teilen möchte.

Denn das, was Karin mir in Kopan bei Kathmandu, Nepal, mitgegeben hat, ist einzigartig. Lasst mich die Story erzählen…..nächsten Mittwoch! Folgt mir auf Facebook und Instagram, um nichts zu verpassen.

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