Wie nutze ich Platz sinnvoll? Ein Fragenkatalog.

Wie nutze ich Platz sinnvoll? Ein Fragenkatalog.

Ich mache mir ständig Gedanken über meine Wohnung und das Interior. Ich lebe auf gut geschnittenen 70qm und habe eigentlich nichts auszustehen – aber irgendwie müssen die paar Einrichtungsgegenstände, die ich habe, immer perfekt stehen und immer wieder neu ausgerichtet werden. Und dekoriert werden. Mit wenig Deko – denn ich kaufe immer nur sehr sehr ausgewählt hinzu. Daneben bin ich ein Mensch, der Raum und Luft braucht.

In der aktuellen “Schöner Wohnen” (Ausgabe August 2015, S. 43) sind ein paar wirklich gute Fragen, die einfach mal gestellt werden müssen, um nach System “Auszumisten” – ich fand die so gut, dass ich die hier mal runterschreiben möchte (abgewandelt). Hier geht es zu den Fragen:

– Gibt es ein Zimmer, das man flexibler nutzen könnte? z.B. ein ausziehbarer Sofa als Gästeschlafbett, was ein Wohn- in ein Gästezimmer verwandelt. Ein Wandsekretär, der ein Arbeitszimmer überflüssig macht?

– Wovon könnt ihr euch trennen? Los, ab dafür… Hand auf´s Herz, was wurde über ein Jahr nicht angefasst? Braucht man 12 identische Gläser, für die 12 Gäste, die einmal im Jahr kommen ;-)? Braucht man 8 Stühle oder hat man nette Nachbarn, die man beleihen kann?

– Lässt sich die Wohnung gut reinigen oder steht ständig etwas beim Putzen im Weg? Könnte man hier und daWandregale anbringen, um Freiraum zu schaffen?

– Gibt es genug Stauraum? Ecken, Nischen, alles prüfen… Unterbettkästen gibt es preiswert bei IKEA, mein Bügelbrett steht z.B. in einem Freiraum zwischen Kleiderschrank und Wand, die 6 cm. habe ich bewusst geschaffen, weg mit dem hässlichen Teil.

– Sind die Räume noch richtig verteilt? Wäre es eine Überlegeung wert, Schlafzimmer und Wohnzimmer zu tauschen? Was gewinnt man dadurch?

– Wie wird die Küche genutzt? Wird viel gekocht oder nur Kaffee in der früh und eine Käsestulle am Abend… passt die Antwort zum Inhalt der Küchenschränke und der Grösse des Kühlschranks?

– Gibt es genug Sitzgelegenheiten? Oder so viele, dass man gar keinen Platz mehr hat? Schon mal über Bänke nachgedacht, die machen sich auch hübsch als Ablage im Flug: Guck mal hier!

– Was passiert eigentlich im Wohnzimmer? Lesen, relaxen? Arbeiten? Was hat Priorität? Gibt es entsprechende Plätze?

– Sollen Kochutensielen sichtbar sein, weil es etwas gemütliches schafft oder als Deko fungiert oder soll alles ordentlich verstaut sein?

– Was will ich als erstes sehen, wenn ich nach Hause komme? Wie viele Bügel und Haken brauche ich um – was eigentlich – zu verstauen? Wie wichtig ist ein frischer Blumenstrauss, um gleich Leben zu spüren? Wie wichtig ist ein Schlüsselkasten, weil ich vergesslich bin oder weil ich meinen Büroschlüssel als bewusstes Ritual “an den Nagel” hängen möchte, um den Feierabend einzuläuten.

– Was genau stört uns an den Räumen… zu hell, zu dunkel, zu vollgestellt… so eine “bewusste Begehung” kann inspirierend wirken.

So, und nun? Wie verändert ihr…. was fliegt als erstes raus, was kommt neu? Erzählt mal 🙂

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