Wintersonnenwende und Rauhnächte

Wintersonnenwende und Rauhnächte

Die Zeit um die Wintersonnenwende und die Rauhnächte eigenen sich hervorragend für Rituale des Loslassens und des Neubeginns. Es gibt sehr alte Rituale und Mythen rund um diese Zeit. Ob diese Zauberkunst etwas bringt? Nun, probiert es aus.
Die Energie zwischen zwei Menschen oder die Liebe hat ja auch immer etwas mit Zauberei zu tun und Intention sowie Bewusstmachung sind bereits der Beginn von etwas Neuem. Rituale unterstützen uns sehr gut, wenn wir etwas verändern möchten, da wir durch die Erfahrung und das Erleben des Rituals auch unserem Unterbewusstsein zeigen können, was wir wollen.
Es ist ein sehr guter Weg, mit allen Ebenen unserer Psyche zu kommunizieren und eine Intention zu setzen.

Etwas zu tun, ist etwas anderes, als es „nur zu denken“. Es ist sehr viel wirkungsvoller.

Meistens beginne ich mit einem Wohnungsputz und mache auch noch eine Wäsche, denn das Waschen zwischen Weihnachten und Neujahr ist heikel: die bösen Geister können sich in der Wäsche verfangen, so der alte Volksglaube.

Nehmt euch etwas Zeit am späten Abend. Hier kommen meine Lieblingsrituale:

Ich lebe im Einklang mit der Natur so gut es geht. In der Nacht der Wintersonnenwende ist es wichtig, den Geistern der Natur etwas zu geben. Ich lege ein paar Nüsse und ein Stück Obst oder eine Kartoffel raus, daneben zünde ich eine Kerze an, damit die Geister den Weg finden. Ein anderes Ritual wäre, vor die Tür zu gehen und einen Apfel zu essen. Die Kerne soll man den „Dämonen“ ist Gesicht spuken. (Das habe ich aber noch nicht ausprobiert).

„Altes, Ungeliebtes Loslassen“.

Am Jahresende mache ich mir viele Gedanken über Dinge oder Menschen, die mich belasten. Oft ist es mir zwar schon bewusst, aber den Schnitt zu ziehen fällt mir nicht immer leicht aus Angst vor Verlust oder davor, jemanden zu verletzen.

Also mache ich mir eine Liste und schreibe dann jeden einzelnen dieser Punkte auf einen kleinen Zettel.

Ich stelle eine Kerze auf und nehme eine Auflaufform oder etwas Feuerfestes.

Zettel für Zettel nehme ich mir vor und sage „Ich lasse Dich gehen“, zünde es an der Kerze an und lasse es in der Schale verbrennen. Ich schütte immer noch ein wenig von der „Reinigungsmischung“ aus dem Hexenladen drüber, damit keine negativen Energien bleiben.

Beobachte, wie es quasi zu Staub zerfällt – Du kannst auch z.B. sagen: „Du bist frei und ich bin es auch“ – wenn das bei Dir ein gutes Gefühl hervorruft.

Loslassen schafft Platz für Neues: Das Wunschritual

Nach der Wintersonnenwende kommen wieder das Licht und die Fülle in unser Leben. Heißt beides Willkommen!

Schreibe insgesamt 13 Wünsche für das neue Jahr auf jeweils einen kleinen Zettel.

Dann beginne am 24.12. damit, jeden Abend jeweils einen Zettel zu verbrennen – ohne zu wissen, welcher es ist. Denke nochmal über deine Wünsche nach und überlege, wie es sich anfühlen würde, wenn sich ein paar davon oder gar alle erfüllen würden.

In jeder weiteren Nacht verbrenne ich einen Zettel – und visualisiere dabei immer wieder die Erfüllung der Wünsche.

Am 5.1. sollte dann noch ein Zettel übrig sein. Sei gespannt: Denn dies ist der Wunsch, um den  Du Dich selbst kümmern musst!

Viel Spaß beim Entdecken und Fühlen deiner Intention!

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